Hyaluronsäure

Was ist Hyaluronsäure / Hyaluron?

Hyaluronsäure ist natürlich im menschlichen Körper vorkommendes langkettiges, lineares Polysaccharid, das einen wichtigen Bestandteil des Bindegewebes, der Gelenkflüssigkeit und des Glaskörpers im Auge darstellt. Hyaluron erfüllt viele Funktionen, die auch auf ihren besonderen chemischen Eigenschaften beruhen, etwa der Eigenschaft sehr viel Wasser zu binden. Die körpereigene Hyaluronsäure Produktion nimmt ab dem 30 Lebensjahr langsam ab, so das nach und nach die Folgen einer verminderten Produktion, wie Faltenbildung auftreten.

Wie wirkt Hyaluronsäure / Hyaluron?

Hyaluronsäure hat im menschlichen Körper viele Aufgaben zu erfüllen, die wichtigsten werden wir im Folgenden kurz erläutern.

Wasserspeicherung

Hyaluronsäure kann sehr viel Wasser binden – 1 g Hyaluronsure kann bis zu 6 Liter Wasser binden. So besteht z.B. der Glaskörper des menschlichen Auges zu 98 Prozent aus Wasser, das an nur zwei Prozent Hyaluronsäure gebunden ist.

Auch in der Haut bindet Hyaluronsäure Feuchtigkeit und polstert diese von unter auf, so das kleine Fältchen wieder verschwinden.

Druckbeständigkeit

In hyaluronsäurehaltigem Gewebe kann sehr viel Wasser gebunden werden, welches kaum komprimierbar ist. Dies trifft auch auf große Teile des Bindegewebes zu. Der gallertartige Kern der Bandscheiben (Nucleus pulposus) profitiert ebenso von der Druckresistenz des Wassers, somit ist es der Wirbelsäule möglich, einen Großteil des Körpergewichtes zu tragen.

Schmiermittel

Ein Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia) ist die Hyaluronsäure, welche bei allen Gelenkbewegungen als Schmierstoff und Gleitmittel wirkt. Je nach Stärke der einwirkenden mechanischen Kräfte, verändert sich ihre Viskosität. Durch ihre hochmolekulare Gestalt ist diese Flüssigkeit viskos genug, um nicht während der Bewegungen aus den Gelenken gepresst zu werden, wie es bei Wasser der Fall wäre. Durch chemische Wechselwirkungen und ihre äußere Form haftet die hyaluronsäurehaltige Synovia besonders gut am Knorpel der Gelenke.

Wenn nun starke Druckkräfte auf ein Gelenk wirken, wie beispielsweise im Kniegelenk beim Absprung oder in der Wirbelsäule beim Golfspielen, bilden sich Molekülkugeln, die wie ein Kugellager auf der Knorpeloberfläche wirken. Beim Laufen, also schnellen Scherbewegungen, wird die Zähflüssigkeit der Hyaluronsäure durch ihre Strukturviskosität gesenkt und verringert somit die Reibung in den Gelenken.

Hyaluronsäure / Hyaluron Nebenwirkungen

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